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Indien gehört zu den weltweit
führenden Produzenten von Eisenerz, Kohle und Bauxit; daneben
werden beträchtliche Mengen an Mangan, Glimmer, Ilmenit,
Kupfer, Erdöl, Asbest, Chrom, Graphit, Phosphat, Zink, Gold
und Silber gefördert. Diese vielfältigen Bodenschätze
bildeten die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung
Indiens nach der Unabhängigkeit: den Aufbau eines diversifizierten
Produktionssektors. Durch die Verstaatlichungspolitik in den
fünfziger Jahren spielte der Staat eine beherrschende Rolle
auf diesem Sektor. Zu den wichtigsten Bodenschätzen gehören
Eisen-, Kupfer-, Mangan- und Zinkerz sowie Kohle, Bauxit, Chromit
und Gold. Die Ölförderung konzentriert sich auf die
Bundesstaaten Gujerat und Assam sowie auf Offshore-Vorkommen
im Golf von Cambay. Die Fördermenge entspricht etwa 60 Prozent
des indischen Erdölbedarfs. Daneben wird Erdgas gefördert. |